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Menschen mit Demenz im Krankenhaus

Menschen mit Demenz im KrankenhausEin Handlungsleitfaden
des Netzwerk Demenz
im Kreis Groß-Gerau

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Bereits heute leiden bis zu 15% der Krankenhauspatienten an der Nebendiagnose Demenz. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist zu erwarten, dass sich diese Zahl in Zukunft weiter erhöhen wird.

Ein Krankenhausaufenthalt stellt für einen Demenzkranken eine enorme Herausforderung dar. Selbst dementiell Erkrankte, die bislang in der Lage waren, ihren Alltag relativ selbstständig zu meistern, geraten plötzlich durch das Fehlen vertrauter Bezugspersonen, der vertrauten Umgebung und die ungewohnten Tagestrukturen aus dem Gleichgewicht und an ihre Grenzen. Dies führt zu belastenden Situationen für die Betroffenen, ihre Angehörigen und auch das Krankenhauspersonal.

Verschärft wird dies durch die immer schlechter werdenden finanziellen Rahmenbedingungen. Vor dem Hintergrund der seit über 20 Jahren anhaltenden Gesundheitsreformen, die die finanziellen Rahmenbedingungen im stationären Krankenhausbereich immer dramatischer einengen, bleibt für den einzelnen Patienten immer weniger Zeit. Und dies auch gerade dort, wo eigentlich wesentlich mehr Zeit zur Verfügung stehen müsste, also gerade auch für dementiell erkrankte Patienten.

Die Kliniken verfügen über hoch motiviertes und qualifiziertes Personal, das täglich sein Bestes tut und für welches der Patient im Mittelpunkt steht. Gerade auch für dementiell Erkrankte würden sie gerne mehr
tun. Dies lässt aber das System nicht zu. Alle im Krankenhaus Tätigen und die Alzheimergesellschaften, würden sich daher sehr freuen, wenn Angehörige, soweit es die Zeit erlaubt, vor Ort sein und
bei der Betreuung ihrer Angehörigen mitwirken könnten. Sie würden damit nicht nur das Personal wesentlich unterstützen, auch der demenzkranke Patient bzw. die Patientin hätte eine vertraute Bezugsperson in der Nähe.


 


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